
WILLKOMMEN IM KOMPETENZ-ZENTRUM
Wir sind ein Team aus erfahrenen Ärzten, das sich der exzellenten Behandlung von Eierstockkrebs verschrieben hat.
Was ist Eierstockkrebs?
Eierstockkrebs – medizinisch Ovarialkarzinom – ist eine der tückischsten Krebserkrankungen bei Frauen. Als Europäisches Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs (EKZE) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin setzen wir uns täglich dafür ein, betroffenen Frauen die bestmögliche Versorgung zu bieten und die Forschung voranzutreiben.
Wie häufig ist Eierstockkrebs?
In Deutschland erkranken jährlich etwa 7.500 bis 8.000 Frauen an Eierstockkrebs – das entspricht ungefähr einer von 76 Frauen im Laufe ihres Lebens. Damit ist Eierstockkrebs die zweithäufigste bösartige Erkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane nach Gebärmutterkrebs. Besonders betroffen sind Frauen nach den Wechseljahren, mit einem durchschnittlichen Erkrankungsalter von etwa 69 Jahren. Doch auch jüngere Frauen können erkranken, insbesondere bei genetischer Vorbelastung (z. B. BRCA1/2-Mutationen), wobei dann oft bereits vor dem 50. Lebensjahr eine Diagnose gestellt wird.
Die hohe Sterblichkeit – nur etwa 44 % der Frauen überleben fünf Jahre nach der Diagnose – liegt vor allem daran, dass die Erkrankung meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird. Laut dem Robert Koch-Institut wird in 75 % der Fälle das Ovarialkarzinom erst im Stadium III oder IV diagnostiziert, wenn der Tumor bereits gestreut hat.
Begleiterscheinungen: Warum Eierstockkrebs oft unbemerkt bleibt
Eierstockkrebs wird oft als „stiller Killer“ bezeichnet, weil er im Frühstadium kaum Symptome verursacht. Die Eierstöcke liegen tief im Becken, und der Tumor hat viel Platz, sich unbemerkt auszubreiten. Typische Beschwerden treten erst spät auf und sind unspezifisch, was die Früherkennung erschwert. Mögliche Begleiterscheinungen sind Bauchschmerzen oder ein Druckgefühl im Unterbauch, Völlegefühl, Blähungen oder Appetitlosigkeit sowie Veränderungen des Bauchumfangs durch Aszites, auch bekannt als Bauchwasser. Ebenso können häufiges Wasserlassen oder Stuhlprobleme auftreten, genauso wie ungeklärte Rückenschmerzen oder Blutungen nach der Menopause.
Diese Symptome könnten auch harmlose Ursachen haben, doch wenn sie länger anhalten oder gehäuft auftreten – besonders bei Frauen über 50 –, solltest du eine gynäkologische Untersuchung in Betracht ziehen. Eine frühe Diagnose kann die Heilungschancen deutlich verbessern.
Risikofaktoren: Wer ist gefährdet?
Die genauen Ursachen von Eierstockkrebs sind nicht vollständig geklärt, aber einige Risikofaktoren sind bekannt. Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Außerdem sind 10–20 % der Fälle erblich bedingt, oft durch Mutationen in den Genen BRCA1 oder BRCA2, wobei Frauen mit familiärer Vorbelastung, wie Brust- oder Eierstockkrebs bei nahen Verwandten, stärker gefährdet sind. Hormonelle Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle: Kinderlosigkeit, späte Menopause oder Hormontherapien in den Wechseljahren erhöhen das Risiko leicht, während Schwangerschaften, Stillen und die Pille schützend wirken. Auch der Lebensstil beeinflusst das Risiko, da Übergewicht oder Endometriose es steigern können. Ein BRCA-Gentest kann Klarheit schaffen, ob eine genetische Veranlagung vorliegt – ein Angebot, das wir im EKZE individuell besprechen und durchführen.
Behandlungsmöglichkeiten: Was steht zur Verfügung?
Die Therapie von Eierstockkrebs basiert auf zwei Säulen: Operation und Chemotherapie. Im EKZE bieten wir ein umfassendes Spektrum an modernen Behandlungen, individuell abgestimmt auf das Stadium und die Bedürfnisse der Patientin. Ziel der Operation ist die vollständige Tumorentfernung, auch „makroskopische Tumorfreiheit“ genannt, wobei oft beide Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter und Teile des Bauchfells entfernt werden. In fortgeschrittenen Stadien arbeiten unsere Chirurg*innen interdisziplinär mit Expert*innen aus Onkologie, Gastroenterologie oder Pathologie zusammen. Eine Operation in einem Kompetenzzentrum kann 70–80 % der Frauen von sichtbaren Tumoren befreien – ein entscheidender Prognosefaktor. Meist folgt nach der OP eine Chemotherapie mit Zytostatika, um verbleibende Krebszellen zu bekämpfen, wobei wir in manchen Fällen, etwa bei ausgedehntem Tumorwachstum, mit einer neoadjuvanten Chemotherapie starten, um den Tumor vor der OP zu verkleinern. Zu den innovativen Ansätzen gehören PARP-Inhibitoren, Tabletten, die verhindern, dass Tumorzellen sich nach der Chemotherapie reparieren – besonders effektiv bei BRCA-Mutationen – sowie Immuntherapie, bei der wir im Rahmen von Studien das körpereigene Immunsystem gezielt gegen Krebszellen einsetzen. Als Forschungszentrum bieten wir außerdem Zugang zu Phase-I-IV-Studien mit neuen Medikamenten. Auch nach erfolgreicher Therapie bleibt das Risiko eines Rückfalls, also eines Rezidivs, hoch, weshalb wir auf regelmäßige Kontrollen und personalisierte Ansätze setzen, um die Lebensqualität zu erhalten.
Warum ein Kompetenzzentrum wie das EKZE in Berlin?
Eierstockkrebs ist komplex – die Qualität der Behandlung beeinflusst direkt die Überlebenschancen. Es gibt gute Gründe, warum du dich im EKZE behandeln lassen solltest. Seit 2007 sind wir das weltweit erste zertifizierte Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs, zertifiziert durch TÜV Süd und ESGO, und unsere Ärzt*innen führen regelmäßig aufwendige Operationen durch und sind auf dem neuesten Stand der Forschung. Unser Team vereint Gynäkologie, Onkologie, Chirurgie und Psychoonkologie, um eine Rundum-Betreuung zu gewährleisten. Unsere digitale Zweitmeinung oder Tumorkonferenzen bieten dir Sicherheit bei Diagnose und Therapieplanung. Durch unsere Studien, etwa nationale und internationale Phase-III-Studien, hast du Zugang zu innovativen Therapien, die anderswo noch nicht verfügbar sind. Neben medizinischer Spitzenleistung bieten wir auch emotionale Unterstützung, etwa durch unsere Hotline oder Veranstaltungen mit der Deutschen Stiftung Eierstockkrebs. Fakt: Frauen, die in zertifizierten Zentren operiert werden, haben eine deutlich höhere Fünf-Jahres-Überlebensrate – von früher 20 % auf heute etwa 50 %.
Fazit: Wissen ist Chance
Eierstockkrebs ist eine Herausforderung, aber Fortschritte in Diagnostik und Therapie geben Hoffnung. Im EKZE Berlin verbinden wir Expertise, Innovation und Mitgefühl, um dir die beste Chance zu bieten – sei es bei der Erstbehandlung oder im Umgang mit einem Rezidiv. Eine frühzeitige Diagnose und eine Therapie in einem Kompetenzzentrum können den Unterschied machen. Bleib informiert: Schau bei unseren Veranstaltungen oder auf unserer App „Eierstockkrebs“ vorbei – getreu unserem Motto: „Wissen ist Chance“.
Über uns
Das Europäische Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs (EKZE) an der Charité Berlin, unter der Leitung von Prof. Dr. Jalid Sehouli, ist seit 2007 ein Pionier in der Behandlung und Forschung. Wir sind stolz, als ESGO Center of Excellence anerkannt zu sein und Frauen weltweit zu unterstützen.
Leistungen
Wir bieten Ihnen das gesamte Therapiespektrum in der Gynäkologie an.
Operation
Präzise chirurgische Eingriffe zur bestmöglichen Entfernung des Tumors und Erhaltung gesunden Gewebes.
Chemotherapie
Medikamentöse Behandlung zur gezielten Bekämpfung von Krebszellen und Verhinderung ihres Wachstums.
Zweitmeinung
Expertenbewertung Ihrer Diagnose und Therapieoptionen für eine fundierte, sichere Behandlungsentscheidung.
Tumorkonferenz
Interdisziplinäre Fachärzt:innen beraten gemeinsam über die optimale Therapie für jede Patientin.
Erhaltungstherapie
Langfristige Behandlung zur Verhinderung eines Rückfalls und Stabilisierung des Therapieerfolgs.
Nachsorge
Regelmäßige Kontrollen zur frühzeitigen Erkennung eines Rückfalls und Sicherung des Behandlungserfolgs.
Unterstützende Angebote
Individuelle Beratungen und Therapieangebote zur Linderung von Beschwerden und Stärkung der Lebensqualität.
Terminvereinbarung
Jeder kann einen Termin anfragen – alles, was Sie tun müssen, ist, uns zu kontaktieren. Wir unterstützen Sie bei jedem Schritt.
Zertifikate
Unsere Zertifikate belegen unsere ausgewiesene Expertise und hohe Behandlungsqualität in der Therapie von Eierstockkrebs – für bestmögliche Versorgung und Sicherheit unserer Patientinnen.
Abteilungen
Die Charité - Universitätsmedizin Berlin ist ein renommiertes akademisches medizinisches Zentrum mit zahlreichen Abteilungen, Instituten und Dienstleistungen, die eine umfassende Patientenversorgung gewährleisten. Hier ist eine Übersicht über einige der Hauptabteilungen und -institute:
Radiologie
Hochmoderne Bildgebung für eine präzise Diagnostik und Therapieplanung mittels CT, MRT und Ultraschall.
Eierstocktumore werden meist zufällig im Ultraschall entdeckt oder sie verursachen durch große Ausmaße Beschwerden. Die MRT ist Mittel der Wahl zur weiteren Untersuchung. Zunächst gilt es, normale Funktionszysten der Eierstöcke, die 3-4 cm groß werden können, von wahren Tumoren zu unterscheiden. Große Funktionsszysten sollten lediglich nach 3 Monaten im Ultraschall kontrolliert werden. Auch Manifestationen einer Endometriose verursachen zystische Raumforderungen. Die eigentlichen Tumoren der Eierstöcke sind vielfältiger Natur. Die MRT ist die Methode der Wahl zur Abbildung der Ausdehnung des Tumors im kleinen Becken und zur Darstellung eines bösartigen Tumorwachstums. Schließlich kann durch Zusammenschau des Erscheinungsbilds des Tumors, eines ein- oder beidseitigen Befalls der Eierstöcke und des Alters der Patientin mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf die eigentliche Herkunft des Tumors geschlossen werden. Die sichere Diagnose muss dann nach operativer Tumorentfernung erfolgen. Eine diagnostische Ausnahme stellt das gutartige Teratom des Eierstocks dar, das durch seinen Fettgewebsanteil eindeutig von den übrigen Eierstocktumoren differenziert werden kann. Besonders häufig treten gut- und bösartige epitheliale Tumoren, wie das Adenom / Adenokarzinom des Eierstocks auf. Die MRT ist in der Nachsorge erste Wahl zum Rezidivausschluss.

Anästhesie
Die Anästhesie spielt eine zentrale Rolle bei der sicheren und schonenden Durchführung von Operationen bei Eierstockkrebs. In unserem spezialisierten Zentrum, das jährlich eine große Anzahl dieser Eingriffe durchführt, setzen wir auf modernste Narkoseverfahren, um eine optimale Patientenversorgung zu gewährleisten. Die Operation erfolgt unter Allgemeinanästhesie, sodass die Patientin während des gesamten Eingriffs schmerzfrei und tief entspannt ist. Dabei kommen individuell abgestimmte Verfahren zum Einsatz, die eine schnelle Erholung und eine möglichst geringe Belastung für den Körper ermöglichen. Ergänzend setzen wir schonende Schmerzmanagement-Konzepte ein, um die postoperative Erholung zu unterstützen. Dank unserer hohen Expertise und Erfahrung bieten wir höchste Sicherheitsstandards und individuelle Betreuung – von der präoperativen Vorbereitung bis zur Nachsorge. Unser Ziel ist es, unseren Patientinnen eine bestmögliche Versorgung in einem Zentrum mit exzellenter medizinischer Qualität zu bieten.

Onkologie
Die Onkologie spielt eine zentrale Rolle in der ganzheitlichen Behandlung von Eierstockkrebs und arbeitet eng mit der Gynäkologie zusammen, um eine bestmögliche Therapie für jede Patientin zu gewährleisten. In unserem spezialisierten Zentrum, das jährlich zahlreiche Patientinnen behandelt, setzen wir auf modernste diagnostische und therapeutische Konzepte. Nach der Operation durch die gynäkologische Chirurgie übernimmt die Onkologie die individuell abgestimmte Nachbehandlung, die je nach Befund Chemotherapie, Immuntherapie oder innovative zielgerichtete Therapien umfassen kann. Unser interdisziplinäres Team aus erfahrenen Onkologen und Gynäkologen entwickelt für jede Patientin eine personalisierte Behandlungsstrategie auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse. Durch die enge Verzahnung von Chirurgie, Onkologie und weiteren Fachdisziplinen bieten wir eine umfassende, leitliniengerechte Versorgung auf höchstem Niveau – für bestmögliche Therapieergebnisse und eine optimale Betreuung während des gesamten Behandlungsverlaufs.

Strahlentherapie
Die Strahlentherapie ist ein wichtiger Bestandteil der interdisziplinären Behandlung von Eierstockkrebs und kommt in speziellen Fällen ergänzend zur Operation und medikamentösen Therapie zum Einsatz. In unserem spezialisierten Zentrum, das jährlich zahlreiche Patientinnen behandelt, setzen wir auf modernste strahlentherapeutische Verfahren, um gezielt und schonend Tumorreste oder Metastasen zu bekämpfen. Während Eierstockkrebs vorrangig operativ und medikamentös behandelt wird, kann die Strahlentherapie bei lokal begrenzten Rückfällen oder symptomatischen Metastasen zur Schmerzlinderung und Tumorkontrolle eingesetzt werden. Durch hochpräzise Bestrahlungstechniken minimieren wir die Belastung für gesundes Gewebe und maximieren die therapeutische Wirkung. Unsere enge Zusammenarbeit mit der Gynäkologie und Onkologie ermöglicht eine individuell abgestimmte Behandlung auf höchstem medizinischen Niveau. Dank unserer umfassenden Erfahrung und exzellenten technischen Ausstattung gewährleisten wir eine schonende und effektive Therapie – immer mit dem Ziel, die bestmögliche Lebensqualität für unsere Patientinnen zu erhalten.

Physiotherapie
Die Physiotherapie spielt eine entscheidende Rolle in der ganzheitlichen Versorgung von Patientinnen mit Eierstockkrebs. In unserem spezialisierten Zentrum, das jährlich zahlreiche Patientinnen betreut, setzen wir auf individuell abgestimmte physiotherapeutische Konzepte, um die körperliche Erholung nach der Behandlung zu unterstützen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Nach einer Operation oder während einer Chemotherapie kann es zu Muskelschwäche, Bewegungseinschränkungen und Erschöpfung kommen. Durch gezielte Übungen hilft die Physiotherapie, die Mobilität zu fördern, die Muskulatur zu stärken und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Speziell angepasste Programme können zudem Lymphödeme reduzieren und die Regeneration nach dem Eingriff beschleunigen. Unser interdisziplinäres Team aus Physiotherapeuten, Gynäkologen und Onkologen arbeitet eng zusammen, um eine bestmögliche, individuelle Therapie anzubieten. Dank unserer langjährigen Erfahrung und modernen Rehabilitationsansätze begleiten wir unsere Patientinnen einfühlsam auf ihrem Weg zur Genesung.

Psychoonkologie
Die Diagnose Eierstockkrebs stellt für Patientinnen und ihre Angehörigen eine enorme emotionale Belastung dar. In unserem spezialisierten Zentrum, das jährlich zahlreiche Patientinnen betreut, ist die psychoonkologische Begleitung ein wichtiger Bestandteil der umfassenden Versorgung. Unsere erfahrenen Psychoonkologen unterstützen Patientinnen dabei, Ängste zu bewältigen, emotionale Stabilität zu finden und ihre Lebensqualität während und nach der Behandlung zu verbessern. Individuelle Beratungen, Gesprächsgruppen und bewährte psychotherapeutische Methoden helfen, den Umgang mit der Krankheit zu erleichtern und die seelische Widerstandskraft zu stärken. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Gynäkologie, Onkologie und weiteren Fachdisziplinen bieten wir eine ganzheitliche Betreuung auf höchstem Niveau. Unser Ziel ist es, jeder Patientin in dieser herausfordernden Zeit zur Seite zu stehen und sie sowohl medizinisch als auch emotional bestmöglich zu unterstützen.

Sozialdienst
Der Sozialdienst spielt eine zentrale Rolle in der Betreuung von Patientinnen mit Eierstockkrebs. In unserem spezialisierten Zentrum unterstützen wir Patientinnen und ihre Familien bei sozialrechtlichen, finanziellen und organisatorischen Fragen rund um die Erkrankung. Unsere Experten helfen bei der Beantragung von Reha-Maßnahmen, Pflegeleistungen und Schwerbehindertenausweisen sowie bei beruflichen und sozialen Herausforderungen. Durch enge Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten bieten wir eine umfassende Begleitung für eine bestmögliche Versorgung – über die medizinische Behandlung hinaus.

Schmerztherapie
Eine effektive Schmerztherapie ist ein zentraler Bestandteil der Behandlung von Patientinnen mit Eierstockkrebs. In unserem Kompetenzzentrum setzen wir auf moderne multimodale Ansätze, die medikamentöse, interventionelle und nicht-medikamentöse Verfahren kombinieren. Ein besonderes Element ist das Konzept "Die bewegte Station" auf unseren gynäkologischen Stationen. Durch frühzeitige Mobilisation, physiotherapeutische Maßnahmen und gezielte Bewegungsprogramme unterstützen wir die Schmerzlinderung aktiv. Dies fördert nicht nur die Genesung nach der Operation, sondern verbessert auch das allgemeine Wohlbefinden der Patientinnen. Unser interdisziplinäres Team aus Schmerztherapeuten, Gynäkologen und Physiotherapeuten entwickelt für jede Patientin eine individuell abgestimmte Strategie – für eine bestmögliche Schmerzreduktion und eine schnellere Rückkehr in den Alltag.

Spezialist:innen
Unsere Spezialist:innen, die auf Eierstockkrebs fokussiert sind, bieten eine umfassende, individuell angepasste Behandlung, die modernste diagnostische Verfahren, innovative Therapien und eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen medizinischen Disziplinen umfasst.

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jalid Sehouli
KlinikdirektorKlinische und wissenschaftliche Leitung
Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie
Facharzt-Weiterbildung Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Prof. Dr. med. Dr. med. (syr) Mustafa Zelal Muallem
Leitender OberarztStellvertretender Klinikdirektor
Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie
Facharzt-Weiterbildung Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Prof. Dr. med. Klaus Pietzner
OberarztLeiter des Studienzentrums
Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie
Facharzt-Weiterbildung Frauenheilkunde und Geburtshilfe

PD Dr. med. Jacek Grabowski
FacharztLeiter der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV)
Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie
Facharzt-Weiterbildung Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. med. Carmen Beteta
OberärztinSchwerpunkt Gynäkologische Onkologie
Facharzt-Weiterbildung Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Dr. med. Eleonore Delarue
OberärztinSchwerpunkt Gynäkologische Onkologie
Facharzt-Weiterbildung Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Impressionen
In unserer Bildergalerie geben wir Ihnen einen Einblick in unser Kompetenzzentrum und die moderne Ausstattung unserer Klinik. Hier sehen Sie, wie wir eine angenehme und vertrauensvolle Atmosphäre für unsere Patientinnen schaffen.
Häufige Fragen
In diesem Abschnitt beantworten wir die häufigsten Fragen rund um die Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Eierstockkrebs, um Ihnen die bestmögliche Unterstützung und Orientierung während Ihrer Behandlung zu bieten.
Was sind die ersten Anzeichen von Eierstockkrebs?
Eierstockkrebs verursacht in frühen Stadien oft unspezifische Symptome. Häufige Anzeichen sind Bauchschmerzen, Blähungen, unklare Verdauungsbeschwerden oder ein verstärkter Harndrang. Auch unerklärlicher Gewichtsverlust oder ein aufgeblähter Bauch können Hinweise sein. Da diese Symptome oft mit harmlosen Beschwerden verwechselt werden, wird Eierstockkrebs meist spät erkannt.
Wie wird Eierstockkrebs diagnostiziert?
Die Diagnose beginnt mit einer gynäkologischen Untersuchung und Ultraschall. Bei Verdacht folgen eine Blutuntersuchung (CA-125-Tumormarker) und bildgebende Verfahren wie CT oder MRT. Eine endgültige Diagnose erfolgt meist erst durch eine Gewebeprobe während einer Operation. Je nach Befund wird das Stadium der Erkrankung bestimmt, um die bestmögliche Therapie festzulegen.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Eierstockkrebs?
Die Behandlung besteht meist aus einer Operation zur Tumorentfernung und anschließender Chemotherapie. In einigen Fällen kommt auch eine Strahlentherapie oder zielgerichtete Therapie zum Einsatz. Die Wahl der Therapie hängt vom Stadium der Erkrankung und individuellen Faktoren ab. Nach der Erstbehandlung können Erhaltungstherapien eingesetzt werden, um das Rückfallrisiko zu senken.
Wie hoch sind die Heilungschancen bei Eierstockkrebs?
Die Heilungschancen hängen stark vom Stadium der Diagnose ab. Wird der Krebs früh erkannt, sind die Überlebenschancen deutlich höher. In fortgeschrittenen Stadien ist die Prognose schwieriger, aber moderne Therapien können das Leben verlängern und die Lebensqualität verbessern. Eine enge Nachsorge ist wichtig, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen.
Kann Eierstockkrebs in einem frühen Stadium vollständig geheilt werden?
Ja, wenn Eierstockkrebs im frühen Stadium entdeckt wird, sind die Heilungschancen sehr gut. Eine vollständige Entfernung des Tumors durch eine Operation kann oft eine Heilung ermöglichen. Ergänzende Therapien wie Chemotherapie verringern das Rückfallrisiko. Da frühe Symptome unspezifisch sind, wird die Erkrankung jedoch oft erst in späteren Stadien erkannt.
Was passiert nach der Operation bei Eierstockkrebs?
Nach der Operation folgt meist eine Chemotherapie, um verbliebene Krebszellen zu bekämpfen. Die Genesungszeit hängt vom Umfang des Eingriffs ab, und regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind erforderlich. Physiotherapie und Ernährungsberatung können die Erholung unterstützen. Zudem werden Patientinnen engmaschig betreut, um mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Welche Nebenwirkungen können bei der Chemotherapie auftreten?
Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Übelkeit, Haarausfall, Müdigkeit und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Auch Verdauungsprobleme, Nervenstörungen oder Veränderungen des Blutbildes können auftreten. Die Intensität der Nebenwirkungen ist individuell unterschiedlich und kann oft mit unterstützenden Maßnahmen gemildert werden. Eine enge Begleitung durch das Behandlungsteam hilft, Beschwerden bestmöglich zu lindern.
Was kann ich tun, um meine Lebensqualität während der Behandlung zu verbessern?
Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Ruhe können helfen, Nebenwirkungen zu reduzieren. Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation unterstützen das Wohlbefinden. Der Austausch mit anderen Betroffenen oder psychoonkologische Unterstützung kann emotionalen Halt geben. Zudem ist es wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und sich Pausen zu gönnen.
Wie lange dauert die Behandlung bei Eierstockkrebs und wie sieht der Heilungsprozess aus?
Die Behandlungsdauer hängt vom Stadium der Erkrankung und der gewählten Therapie ab. Nach der Operation folgt meist eine mehrmonatige Chemotherapie. Die vollständige Erholung kann mehrere Monate in Anspruch nehmen, je nach individueller Belastbarkeit. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind wichtig, um den Heilungsverlauf zu überwachen und Rückfälle frühzeitig zu erkennen.
Wie unterstütze ich meine Familie und Freunde während meiner Behandlung?
Offene Gespräche helfen, Ängste und Sorgen gemeinsam zu bewältigen. Familie und Freunde können durch praktische Hilfe im Alltag entlastet werden. Es ist wichtig, sich Unterstützung zu holen und auch eigene Grenzen zu erkennen. Psychoonkologische Beratung kann helfen, den Umgang mit der Erkrankung gemeinsam zu meistern.
Muss ich einen Termin vereinbaren?
Für einen Beratungstermin bitten wir Sie einen Termin über die Terminvereinbarung auszumachen. Wir bieten Ihnen gerne unsere klinische und wissenschaftliche Expertise an und würden uns freuen, Sie in unserem spezialisierten Krebszentrum begrüßen zu dürfen. Unsere Akutsprechstunde für Frauen mit gynäkologischen Tumoren als Erstkontaktzugang bietet Ihnen von 8:00 bis 15:00 Uhr am CVK eine schnelle und spezialisierte Beratung. Unser erfahrenes, interdisziplinäres Team steht Ihnen kurzfristig zur Seite, um dringende Anliegen zu klären und die nächsten Schritte individuell zu besprechen. Sie brauchen keinen Termin zu vereinbaren. Bitte melden Sie sich vor Ort im CVK in der Anmeldung in der Mittelallee 9 im Erdgeschoß.
Welche Unterlagen sollte ich zur Sprechstunde mitbringen?
Bitte bringen Sie zum Termin folgende Unterlagen mit:
- Überweisung von Ihrem Frauenarzt
- Krankenkassenkarte
- Personalausweis
- vorhandene Befunde (Röntgenaufnahmen, Laborwerte, feingewebliche Untersuchung usw.), bitte möglichst auf digitalem Datenträger
- Allergiepass, Herzpass, Blutgruppenausweis, Notfallausweis usw.
- Arztbriefe (bitte möglichst auf digitalem Datenträger)
- Liste der aktuell eingenommenen Medikamente bzw. Bundesmedikationsplan
Patientenstimmen
Die Erfahrungen unserer Patientinnen sind uns besonders wichtig. Hier teilen einige von ihnen ihre persönlichen Geschichten und Eindrücke von der Behandlung im Kompetenzzentrum Eierstockkrebs der Charité Universitätsmedizin Berlin.
Standort
Klinik für Gynäkologie mit Department für onkologische Chirurgie, Campus Virchow-Klinikum
Adresse
Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
Rufen Sie uns an
+49 30 450 664 124
Schreiben Sie uns
ambulanz-frauenklinik-cvk@charite.de