Willkommen im Kompetenzzentrum Eierstockkrebs an der Charité!

Wir sind ein Team aus erfahrenen Ärzten, das sich der exzellenten Behandlung von Eierstockkrebs verschrieben hat.

Impfen bei Krebs: Schutz auch während der Krebstherapie

Nach der Diagnose einer Krebserkrankung ist es wichtig, den Impfstatus zu überprüfen. Es wird empfohlen, vor Beginn einer Krebstherapie, wie beispielsweise einer Chemotherapie, den Impfstatus aufzufrischen, um den Körper bestmöglich zu schützen. Aber was passiert, wenn die Krebstherapie bereits begonnen hat? Kann man auch während der Behandlung impfen lassen? Die Antwort lautet: Ja, jedoch gibt es wichtige Unterschiede je nach Art des Impfstoffs.

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Es gibt zwei Hauptkategorien von Impfstoffen: Lebendimpfstoffe und Totimpfstoffe. Lebendimpfstoffe, wie jene gegen Masern, Mumps, Röteln, Gelbfieber oder Varizellen, sollten nicht während einer laufenden Krebstherapie verabreicht werden. Der Grund dafür ist, dass die Krebstherapie das Immunsystem schwächen kann, und eine Impfung mit einem Lebendimpfstoff unter diesen Bedingungen könnte zu Komplikationen führen.


Im Gegensatz dazu sind Totimpfstoffe in der Regel auch während einer laufenden Krebstherapie sicher. Zu den Totimpfstoffen gehören Impfstoffe gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten (Pertussis), Polio, Meningokokken, Pneumokokken, FSME und Influenza. Besonders die jährliche Influenzaimpfung wird für alle Krebspatienten empfohlen, da eine Grippeinfektion bei einer geschwächten Immunabwehr schwerwiegende Folgen haben kann.


Doch stellt sich die Frage: Wirkt eine Impfung während einer Krebstherapie überhaupt? Studien haben gezeigt, dass die Immunantwort auf eine Impfung zu Beginn eines Chemotherapie-Zyklus zwar etwas eingeschränkt sein kann, jedoch meist noch ausreichend gut ist. Das bedeutet, dass der Körper in der Lage ist, eine Schutzantwort zu entwickeln, auch wenn das Immunsystem geschwächt ist. Zudem lässt sich der Erfolg der Impfung bei einigen Impfungen durch eine Titerkontrolle im Blut überprüfen, um festzustellen, ob der gewünschte Schutz aufgebaut wurde.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Impfungen auch während einer Krebstherapie möglich und ratsam sind, insbesondere Totimpfstoffe wie die Grippeimpfung. Es ist jedoch wichtig, den Impfstatus frühzeitig zu überprüfen und im Zweifelsfall mit dem behandelnden Arzt zu besprechen, welche Impfungen vor oder während der Therapie am sinnvollsten sind.

Weitere Ressourcen

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Operation

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Chemotherapie

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Zweitmeinung

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Diagnostik

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Nachsorge

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Abteilungen

Die Charité - Universitätsmedizin Berlin ist ein renommiertes akademisches medizinisches Zentrum mit zahlreichen Abteilungen, Instituten und Dienstleistungen, die eine umfassende Patientenversorgung gewährleisten. Hier ist eine Übersicht über einige der Hauptabteilungen und -institute:

Radiologie

Hochmoderne Bildgebung für eine präzise Diagnostik und Therapieplanung mittels CT, MRT und Ultraschall.

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Strahlentherapie

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Onkologie

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Psychoonkologie

Psychologische Begleitung zur emotionalen Unterstützung während und nach der Therapie.

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Sozialdienst

Beratung zu finanziellen, beruflichen und sozialen Fragen im Zusammenhang mit der Erkrankung.

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Schmerztherapie

Individuelle Konzepte zur effektiven Linderung tumorbedingter Schmerzen und Beschwerden.

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Spezialisten

Unsere Spezialisten, die auf Eierstockkrebs fokussiert sind, bieten eine umfassende, individuell angepasste Behandlung, die modernste diagnostische Verfahren, innovative Therapien und eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen medizinischen Disziplinen umfasst.

Prof. Dr. med. Dr. h.c. Jalid Sehouli

Klinikdirektor

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Prof. Dr. med. Dr. med. (syr) Mustafa Zelal Muallem

Leitender Oberarzt

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Prof. Dr. med. Klaus Pietzner

Oberarzt

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PD Dr. med. Jacek Grabowski

Facharzt

Leiter der Ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung (ASV)

Häufige Fragen

In diesem Abschnitt beantworten wir die häufigsten Fragen rund um die Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Eierstockkrebs, um Ihnen die bestmögliche Unterstützung und Orientierung während Ihrer Behandlung zu bieten.

Was sind die ersten Anzeichen von Eierstockkrebs?

Eierstockkrebs verursacht in frühen Stadien oft unspezifische Symptome. Häufige Anzeichen sind Bauchschmerzen, Blähungen, unklare Verdauungsbeschwerden oder ein verstärkter Harndrang. Auch unerklärlicher Gewichtsverlust oder ein aufgeblähter Bauch können Hinweise sein. Da diese Symptome oft mit harmlosen Beschwerden verwechselt werden, wird Eierstockkrebs meist spät erkannt.

Wie wird Eierstockkrebs diagnostiziert?

Die Diagnose beginnt mit einer gynäkologischen Untersuchung und Ultraschall. Bei Verdacht folgen eine Blutuntersuchung (CA-125-Tumormarker) und bildgebende Verfahren wie CT oder MRT. Eine endgültige Diagnose erfolgt meist erst durch eine Gewebeprobe während einer Operation. Je nach Befund wird das Stadium der Erkrankung bestimmt, um die bestmögliche Therapie festzulegen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Eierstockkrebs?

Die Behandlung besteht meist aus einer Operation zur Tumorentfernung und anschließender Chemotherapie. In einigen Fällen kommt auch eine Strahlentherapie oder zielgerichtete Therapie zum Einsatz. Die Wahl der Therapie hängt vom Stadium der Erkrankung und individuellen Faktoren ab. Nach der Erstbehandlung können Erhaltungstherapien eingesetzt werden, um das Rückfallrisiko zu senken.

Wie hoch sind die Heilungschancen bei Eierstockkrebs?

Die Heilungschancen hängen stark vom Stadium der Diagnose ab. Wird der Krebs früh erkannt, sind die Überlebenschancen deutlich höher. In fortgeschrittenen Stadien ist die Prognose schwieriger, aber moderne Therapien können das Leben verlängern und die Lebensqualität verbessern. Eine enge Nachsorge ist wichtig, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen.

Kann Eierstockkrebs in einem frühen Stadium vollständig geheilt werden?

Ja, wenn Eierstockkrebs im frühen Stadium entdeckt wird, sind die Heilungschancen sehr gut. Eine vollständige Entfernung des Tumors durch eine Operation kann oft eine Heilung ermöglichen. Ergänzende Therapien wie Chemotherapie verringern das Rückfallrisiko. Da frühe Symptome unspezifisch sind, wird die Erkrankung jedoch oft erst in späteren Stadien erkannt.

Was passiert nach der Operation bei Eierstockkrebs?

Nach der Operation folgt meist eine Chemotherapie, um verbliebene Krebszellen zu bekämpfen. Die Genesungszeit hängt vom Umfang des Eingriffs ab, und regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind erforderlich. Physiotherapie und Ernährungsberatung können die Erholung unterstützen. Zudem werden Patientinnen engmaschig betreut, um mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

Welche Nebenwirkungen können bei der Chemotherapie auftreten?

Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Übelkeit, Haarausfall, Müdigkeit und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Auch Verdauungsprobleme, Nervenstörungen oder Veränderungen des Blutbildes können auftreten. Die Intensität der Nebenwirkungen ist individuell unterschiedlich und kann oft mit unterstützenden Maßnahmen gemildert werden. Eine enge Begleitung durch das Behandlungsteam hilft, Beschwerden bestmöglich zu lindern.

Was kann ich tun, um meine Lebensqualität während der Behandlung zu verbessern?

Eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und ausreichend Ruhe können helfen, Nebenwirkungen zu reduzieren. Entspannungstechniken wie Yoga oder Meditation unterstützen das Wohlbefinden. Der Austausch mit anderen Betroffenen oder psychoonkologische Unterstützung kann emotionalen Halt geben. Zudem ist es wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und sich Pausen zu gönnen.

Wie lange dauert die Behandlung bei Eierstockkrebs und wie sieht der Heilungsprozess aus?

Die Behandlungsdauer hängt vom Stadium der Erkrankung und der gewählten Therapie ab. Nach der Operation folgt meist eine mehrmonatige Chemotherapie. Die vollständige Erholung kann mehrere Monate in Anspruch nehmen, je nach individueller Belastbarkeit. Regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen sind wichtig, um den Heilungsverlauf zu überwachen und Rückfälle frühzeitig zu erkennen.

Wie unterstütze ich meine Familie und Freunde während meiner Behandlung?

Offene Gespräche helfen, Ängste und Sorgen gemeinsam zu bewältigen. Familie und Freunde können durch praktische Hilfe im Alltag entlastet werden. Es ist wichtig, sich Unterstützung zu holen und auch eigene Grenzen zu erkennen. Psychoonkologische Beratung kann helfen, den Umgang mit der Erkrankung gemeinsam zu meistern.

Patientenstimmen

Die Erfahrungen unserer Patientinnen sind uns besonders wichtig. Hier teilen einige von ihnen ihre persönlichen Geschichten und Eindrücke von der Behandlung im Kompetenzzentrum Eierstockkrebs der Charité Universitätsmedizin Berlin.

Sarah Goodman

Eierstockkrebs

Ich fühlte mich vom ersten Moment an gut aufgehoben. Das gesamte Team hat sich Zeit genommen, um mir alle Behandlungsschritte zu erklären. Dank der ausgezeichneten Betreuung konnte ich die Behandlung mit Vertrauen und Zuversicht durchlaufen.

Sara Wilsson

Borderline Tumor

Die Fachkompetenz und die menschliche Wärme, die mir hier entgegengebracht wurden, haben mir sehr geholfen. Besonders die psychosoziale Unterstützung war für mich während der Therapie unglaublich wertvoll.

Jena Karlis

Eierstockkrebs Rezidiv

Ich habe mich nie allein gefühlt. Das Team des Kompetenzzentrums hat mich nicht nur medizinisch, sondern auch emotional unterstützt. Heute bin ich dank der fortschrittlichen Behandlung in Remission.

Martha Brandon

Eierstockkrebs

Die individuelle Betreuung und die Zusammenarbeit mit den Ärzten haben mir geholfen, meine Ängste zu überwinden. Die Nachsorge nach der Behandlung war genauso professionell wie die Therapie selbst.

Larissa Larson

Studienteilnehmerin

Was mir besonders gefallen hat, war die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Fachabteilungen. Die Behandlung war ganzheitlich und wurde an meine Bedürfnisse angepasst. Ich bin sehr dankbar für die Unterstützung während dieser schwierigen Zeit.

Kontakt

Klinik für Gynäkologie mit Department für onkologische Chirurgie, Campus Virchow-Klinikum

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